#NoMagida: 6. April 2015!

Aufruf!

Auch am kommenden Montag will Magida gegen die eigene Wahnidee einer Islamisierung des Abendlandes protestieren. Nun wird bereits zum 12. Mal in Magdeburg mobilisiert.
Als Redner der “Oster-Kundgebung” werden “Michael Mannheimer” (mit bürgerlichem Namen: Karl-Michael Merkle), Siegfried Schmitz und als “musikalische Begleitung” A3stus angekündigt.  Zu jedem dieser Namen lässt sich bei eigener Recherche Erschreckendes finden. Das hier aufzulisten, ersparen wir uns. Die Erkenntnis aus diesen Einladungen dieser Redner kann nur sein, dass die Organisierenden der Magida keine Berührungsängste mit der Neonaziszene haben. Sie sind sich dabei sehr wohl bewußt, dass  sich das politische Profil der Magida von fremdenfeindlich und Islamfeindlich nach offen neonazistisch verschiebt.

Rechts_MagidaVollkommen berechtigt erkennen vereinzelte Facebookfans der Magida, dass das viel “zu rechts” ist, um noch irgendwie bürgerlich zu wirken. Die Reaktion der Magida-Organisierenden auf diese kritische Anmerkung aus den eigenen Reihen ist typisch: Es wird geschlussfolgert, dass diese Kritik das Ergebnis einer Fehlinformation aus den Medien sein muss und dass es schlicht egal sei, ob eine Bewegung tatsächlich rechts sein will oder als solche stigmatisiert wird. Dem Stigma Nazi folgt nicht die Reflektion, sondern der Trotz eines “Dann erst recht”. Eine solche Haltung der selbstbestimmten Isolation ist der Sargnagel für eine angeblich gesellschaftskritische Protesbewegung mit sozialkritischem Anspruch. Die eigenen Fans derart vor den Kopf zu stoßen, wird die Magida weiter schrumpfen lassen.

Dass die sehr späte Erkenntnis des hier zitierten EX-Magida-Teilnehmers eines Events als “zu rechts” sich an den geladenen Gästen zum Montag orientiert und erst jetzt zum Fernbleiben führt, ist auch dem Umstand zuzurechnen, dass eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Magida bisher nur schwer zu finden ist.  Es kann aber im Umgang mit Magida nicht nur darum gehen, diejenigen zu benennen und als Nazis zu outen, die dort als Redner geladen werden. Ein solches Outing ist bei diesen Rednern ist zu einfach. Aber auch wenn Merkle, Schmitz und A3stus nicht auftreten würden, ist Magida eine Zumutung.

Der Charakter dieses Events als maximalblöde Totalverarsche Leichtgläubiger muss herausgearbeitet werden. Magida geht als Magdeburger Ableger der Dresdner Pegida den Weg einer Basiserzählung der bevorstehenden Islamisierung und schürt damit Hass und Angst vor Muslimen und Fremden allgemein,  Die politischen Forderungen beschränken sich auf flehende Appelle an Regierung, Justiz und Politik, nach “Ausschöpfen ALLER rechtlichen Mittel”. Dort laufen also jeden Montag gehorsame Untertanen “spazieren”, die nach Sündenbock-Manier den Fremden und Muslimen anlasten, was sie selbst nicht aushalten wollen. Diese rassistische Fehlettiketierung sozialer Missstände macht Magida zum Fußvolk eines repressiven Staates und leistet Schützenhilfe für Asylrechtsverschärfungen, Diskrimierungen und Nazigewalt. Dass Nazis als Oprdner und Redner eingeladen werden, ist da nur konsequent. Magida  will uns erklären, dass Kapitalismus und Nationalismus weniger elend sind, wenn nur die Muslime und Fremden Deutschland verlassen. Diese Denke bietet keine Lösung für irgendein Problem. Dabei achtet Magida peinlich genau darauf, nicht die Verhältnisse in Fragen zu stellen, sondern sich als gehorsame deutsche Patrioten mit Forderungen an jene zu wenden, die eben diese Verhältnisse zu verantworten haben. Auf solchen Unsinn müssen Menschen erstmal kommen. Dabei zu bleiben, ist nur noch schlimmer.

Video_SchildEs werden bei Magida Argumentationsfiguren bemüht, die unzutreffend sind und einer realen Grundlage entbehren. Weder sind Muslime in Deutschland willens noch in der Lage, eine Islamisierung Deutschlands voran zu treiben, Die Widersprüche zwischen Selbstdarstellung der Magida und tatsächlichem Auftreten werden jeden Montag offensichtlich. Wenn es heißt, Magida stünde dafür, “dass alle Kinder in einem friedlichem und weltoffenem Deutschland und Europa aufwachsen können!” und auf einer Demo am 23.03. ein Schild mitgeführt wird, auf dem steht: “Rassenmischung ist Gotteslästerung”, dann kann nur festgestellt werden, dass Magida derzeit ein Hindernis auf dem Weg in eine bessere Welt sein muss. Dabei eröffnet erst das durch die Polizei geschützte Herumlaufen der bekennenden Fremdenfeinde in der Magdeburger Innenstadt als Magida, welche ekelhaften Wirkungen Medien und Politik doch erzielen, wenn nicht kritisch hinterfragt wird. Es werden immer wieder Ereignisse als Belege einer Gefahrensituation angeführt, die nur dadurch gefährlich wirken, weil sie unvollständig wieder gegeben werden. 

Zahlenmäßig sind Montags bei Magida in etwa so viele Magdeburger und Magdeburgerinnen unterwegs wie Muslime zum Freitagsgebet im Islamischen Gemeindezentrum. Allerdings ist die Magida eine Minderheit, die sich auf die Anerkennung ihrer Ideen als “berechtigte Sorgen” verlassen können und auch darauf, dass sie mit ihren absurden Thesen staatlichen Interessen nützen, in dem sie Repression und Gewalt gegen Fremde und Muslime als politische Forderung formulieren. Magida trägt den Rassismus der bürgerlichen Mitte auf die Straße. Wir stellen uns dagegen.

Wir rufen dazu auf, sich mit uns gemeinsam dem 12. Magida-“Spaziergang” entschlossen entgegen zu stellen. Der Montag ist ein bundesweiter Feiertag, die Bedingungen sind für eine überregionale Anreise gegeben. Beenden wir diesen Eiertanz endlich!

Bekannte Aktionen für den kommenden Montag:

  • Um 15.30 Uhr beginnt auf dem Alten Markt eine Kundgebung der Magdeburger Jusos (Facebook-Link)
  • Im Laufe des Tages wird Regina- Ravende Europäer gegen islamfeindliche Nationalisten- mit einem Protestrave in der Innenstadt unterwegs sein (Facebook-Link).

Struktur:

Der Ermittlungsausschuss (EA) ist unter folgender Nummer erreichbar:

0176 949 358 95

Hinweis:
Während und nach der Magida-Aufmärsche sind Kleingruppen gewaltbereiter Nazis in der Innenstadt unterwegs. Passt auf einander auf.

Infos zum Protest gegen den Magida-Fackelmarsch am 30. März

Allgemeines

Auch am Montag, den 30. März, wollen ‘Magdeburger gegen die Islamisierung des Abendlandes’ (kurz: “Magida”) mit Fackeln durch die Innenstadt marschieren. Deren Treffpunkt ist der Platz Bei der Hauptwache um 19.00 Uhr. Am vergangenen Montag hat sich eine neue Route ergeben, die auch neue Interventionsmöglichkeiten eröffnete. Darauf konnte spontan reagiert werden. Die Magida-Route verlief am 23. März beginnend am Platz an der Nordseite des Rathauses, weiter über die Jakobstraße und in südlicher Richtung, bis zur Ernst-Reuter-Allee, dann über den Breiten Weg bis Danzstraße, bis zum Einbiegen auf die Otto-von-Guericke-Straße und weiter Richtung Norden, um über die Ernst-Reuter-Allee und über Breiter Weg/Alter Markt zum Platz “Bei der Hauptwache” zurück zu kommen. Für den 30. gehen wir auch von eben jener Route aus.

Einschätzung

Mit der sinkenden Zahl der Teilnehmenden und einer geänderten Wahrnehmung der Magida-Märsche bei spektrenübergreifender Mobilisierung wächst der Widerstand gegen Magida und sinkt deren Mobilisierungspotenzial. Durch die Änderung der Route und das Mittragen von Fackeln ergibt sich ein geändertes Profil der MAGIDA-Veranstaltung. Die Islamische Gemeinde Magdeburg steht als Angriffspunkt wohl nicht mehr im besonderen Fokus der Proteste. Wir schreiben das auch unserer offensiven Aufklärungsarbeit zu. Die behauptete Gefahr einer Islamisierung spielt fast keine Rolle mehr in den Veröffentlichungen der Magida. Es geht jetzt inhaltlich vorallem in bekannter Sündenbock-Rhetorik um die Verteidigung einer irgendwie gearteten deutschen Kultur gegen angeblich besonders schädliche Einflüsse und sehr intensiv gegen antirassistische und antifaschistische #NoMagida-Proteste.

Video_SchildIn einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt, in dem 80% der Wohnbevölkerung konfessionslos sind, in KuKluxKlan-Symbolik die Parole “Rassenmischung ist Gotteslästerung” (am 23.03.2015) zu tragen und dazu “Wir sind das Volk” zu rufen, ist nur noch peinlich. Die symbolische Bedeutung der Fackeln, bleibt weiterhin unklar. An anderer Stelle wird darin “NS-Ästhetik” erkannt. Angeblich lehnen die Magiden Bezüge zum Nationalsozialismus entschieden ab, müssen sich dann aber den Vorwurf der Geschichtsvergessenheit gefallen lassen. Peinlich sind auch die Widersprüche zwischen behaupteter Gewaltfreiheit und dokumentierten Gewaltausbrüchen. Das besondere “Talent” der Magida ergibt sich dann daraus, die Belege für die Widersprüchlichkeit ihrer Sebstdarstellung als gewaltfrei, auch noch selbst zu veröffenlichen. Die zusammen gestellten Nachweise von Böllerwürfen aus der Magida-Demo u.a. auf eine Sitzblockade sind bei Vakuum und Magida watch – beide Facebook- zu finden. Lasst euch davon bitte nicht abhalten, euch in Sitzblockaden aufzuhalten. Konsequenz aus diesen Vorfällen muss sein, das Vorbeiführen des Magidazuges an Sitzblockaden zu verhindern.

Bekannte Aktionen für den kommenden Montag:

  • Um 17.30 Uhr beginnt auf dem Alten Markt eine antirassistische Demo
  • Um 18.30 Uhr beginnt die Mahnwache der Bürgerinitiative Offene Heide vor dem Gemeindezentrum der Islamischen Gemeinde in der Weitlingstraße. Bitte beachtet, dass der Zugang vom Magida-Treffpunkt zur Weitlingstraße möglicherweise nicht abgesperrt sein wird.

Vorgeschlagene Aktionsräume für Interventionen:

  1. Breiter Weg (Höhe Leiterstr.)
  2. Danzstr.
  3. OvG (Höhe MVB)
  4. OvG (Höhe Allee Center)

Struktur:
Der Ermittlungsausschuss (EA) ist von 18 bis 22 Uhr unter folgender Nummer erreichbar:

0176 949 358 95

Hinweis:
Während und nach der Magida-Aufmärsche sind Kleingruppen gewaltbereiter Nazis in der Innenstadt unterwegs. Passt auf einander auf.

Infos und Aktionskarte für den 23.03.2015

Für Montag, den 23. März 2015, kündigt die islamfeindliche Bewegung ‘Magdeburg gegen die Islamisierung’ (MAGIDA) einen Fackelumzug an. Start soll wieder um 19.00 Uhr der Platz neben dem Rathaus, Bei der Hauptwache, sein. Am Anfang der Woche wurde als Startpunkt der Alte Markt angeben, mittlerweile aber korrigiert. Für uns besteht derzeit kein Grund zur Annahme, dass es eine andere Route werden wird, als an den Montagen zuvor. Die Route soll das Gemeindezentrum der Islamischen Gemeinde einschließen und hat damit Symbolcharakter. Einzig der geänderte Startpunkt in direkter Nähe zum bekannten Startpunkt ist kein Hinweis auf eine Routenänderung. Wir denken nicht, dass MAGIDA vom Ziel der Einschüchterung der Islamischen Gemeinde und der Strategie des symbolischen Einkreisens des Gemeindezentrum abweichen wird.

Wichtige Änderung, an der bisher seitens der MAGIDA festgehalten wird, soll das Tragen von Fackeln sein. Ein Fackelumzug durch die nördliche Innenstadt an einem Tag mit historischer Bedeutung missfällt uns sehr. Am 23. März 1933 wurde das so genannte Ermächtigunsgesetz beraten und am Tag darauf beschlossen. Zusammen mit der Reichstagsbrandverordnung gilt es als rechtliche Hauptgrundlage der nationalsozialistischen Diktatur, weil damit das die elementare Grundlage des materiellen Verfassungsstaates bildende Prinzip der Gewaltenteilung durchbrochen wurde.

Die Erfahrungen der letzten Wochen haben uns erkennen lassen, dass unsere Möglichkeiten begrenzt sind, wenn es zeitgleich Aktionen und Kundgebungen gibt, die sich lediglich auf Protest in Hör- Und Sichtweite ausrichten. Solche niedrigschweliigen Angebote und das zum Teil rege Interesse, bewerten wir als Rückschritt in der Protestkultur. Wir waren in Magdeburg wirklich schon weiter. Blockaden sind aber nur möglich, wenn es auch genug Menschen gibt, die dazu bereit sind. Bis dahin werden wir uns nicht verheizen lassen. In diesem möchten wir uns gemeinsam mit euch an den jeweiligen Treffpunkten austauschen, was eure Ziele und Vorstellungen am Tag selbst sind und wie wir diesen Zielen ein Stück näher kommen.

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Wie an den Montagen zuvor wird die ‘Bürgerinitiative Offene Heide’ ab 18.30 Uhr in der Weitlingstraße, direkt vor dem Gemeindezentrum (Y19), Solidarität bekunden. An dieser Stelle Herzlichen Dank für das Engagement und das Durchhaltevermögen der Beteiligten. Als weitere Treffpunkte zur Lagebesprechung gelten die Punkte 2 und 3 auf der Aktionskarte. Jeweils um 18 Uhr vor dem Katharinenturm (ehemals HdL, X18) und der Platz vor dem Opernhaus (Uniplatz, Y17). Wir fordern euch auf, in Bezugsgruppen an den Treffpunkten zu erscheinen und mit uns gemeinsam darüber zu beraten, was euer Aktionskonsens zulässt und wie wir gemeinsam und entschlossen auf diese Situation reagieren können.

Auf das Vorhaben der MAGIDA, einen Fackelumzug zu machen, reagieren wir mit der Parole:

MAGIDA nass machen!

Wie wir auch dieses Vorhaben umsetzen können, da vertrauen wir auf eure Kreativität.

Der EA ist von 18 bis 22 Uhr unter folgender Nummer erreichbar:

0176 949 358 95

 

Infos und Aktionskarte für den 23.02.2015

Zum 6. Mal will am 23. Februar die islamfeindliche MAGIDA durch Magdeburg marschieren. MAGIDA mobilisiert wie an den Montagen zuvor zu 19 Uhr zum Platz “Bei der Hauptwache”, direkt neben dem Rathaus (X19). Es ist – wie ebenfalls an den Montagen zuvor – mit massiver Polizeipräsenz und weiträumigen Absperrungen zu rechnen.

Besonderes Ereignis am Montag: Um eine annähernd korrekte Zahl der Teilnehmenden zu ermitteln, möchte MAGIDA Erbsen zählen und bittet alle Teilnehmenden, jeweils eine Erbse mitzubringen. Die Erbsen werden dann in einem Behältnis gesammelt und gezählt.  Wir dürfen gespannt sein und freuen uns sehr, auf ein erbsengenaues Ergebnis.

Hier gibt es alle Gegenaktionen im Überblick:

 

1. Regina – MAGIDA wegbassen
Treffpunkt: 16 Uhr am Hauptbahnhof
Start: 17 Uhr
Route: Willy-Brandt-Platz – Hasselbachstraße – Otto-von-Guericke-Straße – Hasselbachplatz > Breiter Weg > Ernst-Reuter-Allee > Otto-von-Guericke-Straße > Breiter Weg > Uni-Bibliothek > Uniplatz > Breiter Weg > Alter Markt (Kundgebung ab 18:45 Uhr )
> zurück über Ernst-Reuter-Allee
zum Hauptbahnhof

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/336570929875426

2. Kundgebung der Bürgerinitiative Offene Heide ab 18 Uhr vor dem Gemeindezentrum der Islamischen Gemeinde Magdeburg (IsGeMa)

3. #NoMAGIDA – #NoMAGIDA – Magdeburg stellt sich quer No. 6 – auf ein Neues!
Beginn: 18 Uhr, Alter Markt
Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1546182792316697

Aktionskarte für den 23. Februar 2015

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Infos und Aktionskarte für den 16.02.2015

Auch am 16. Februar will die islamfeindliche MAGIDA durch Magdeburg marschieren. MAGIDA mobilisiert wie an den Montagen zuvor zu 19 Uhr zum Platz “Bei der Hauptwache”, direkt neben dem Rathaus. Es ist – wie ebenfalls an den Montagen zuvor – mit massiver Polizeipräsenz und weiträumigen Absperrungen zu rechnen.

Hier gibt es alle Gegenaktionen im Überblick:

1. Regina – MAGIDA wegbassen
Treffpunkt: 16 Uhr am Hauptbahnhof
Start: 17 Uhr
Route: Willy-Brandt-Platz – Hasselbachstraße – Otto-von-Guericke-Straße – Hasselbachplatz > Breiter Weg > Ernst-Reuter-Allee > Otto-von-Guericke-Straße > Julius Bremer Straße > Weitlingstraße (IsGeMa) > Listemannstraße > Uni-Bibliothek > Uniplatz > Breiter Weg > Alter Markt (Kundgebung ab 18:45 Uhr )
> zurück über Ernst-Reuter-Allee
zum Hauptbahnhof

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/855152827860676

2. Kundgebung der Bürgerinitiative Offene Heide ab 18 Uhr vor dem Gemeindezentrum der Islamischen Gemeinde Magdeburg (IsGeMa)

3. #NoMAGIDA – Magdeburg stellt sich quer No. 5 – Keine Bühne für Nazis und Rassisten!
Beginn: 18 Uhr, Alter Markt
Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1388616564779825

Aktionskarte für den 16. Februar 2015

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Solidemo am 9. Februar 2015 – Gemeinsam gegen MAGIDA!

Am Montag, den 9. Februar 2015, unterstützen wir die Islamische Gemeinde Magdeburg mit einer Solidemo ab 18 Uhr durch die Innenstadt. Es ist uns wichtig, die Mitglieder der Islamischen Gemeinde Magdeburg (IsGeMa) als handelnde Akteure mit ihren Wünschen und Bedürfnissen sichtbar zu machen.

Unsere Zusammenarbeit mit der IsGeMa stellt darauf ab, unsere Solidarität gegen antimuslismischen Rassismus zu versichern und darzustellen. Eine Bewegung wie MAGIDA betrifft durch die Reproduktion leider weit verbreiteter islamfeindlicher Vorurteile nicht nur Muslime und Muslimas, sondern ist ein Angriff auf uns alle. Es soll uns vorgeschrieben werden, mit wem wir solidarisch sein dürfen und mit wem nicht. Über unsere Solidarität entscheiden wir aber selbst. Wir unterstützen die IsGeMa auch in ihrem Wunsch nach einem neuen Gemeindezentrum, das endlich Platz für alle Gemeindemitglieder zum Gebet bereit hält und nicht droht, im nächsten Moment auseinander zu fallen. Die Basis des gegenseitigen Respekts sehen wir darin, die Wünsche der Sprechenden ernst zu nehmen und ihren Wünschen Ausdruck zu verleihen.

Während überall in Deutschland islamfeindliche Aufmärsche  Proteste und Auseinandersetzungen verursachen, werden Muslime in eine Opferrolle gedrängt, die sie fast handlungsunfähig macht. Angriffe auf Moscheen und Muslime selbst erzeugen ein Klima der Angst, in dem es fast unmöglich wird, sich als Muslim und Muslima zu zeigen und die eigenen Bedürfnisse zu artikulieren. Wir durchbrechen diesen Kreislauf, in dem wir uns unterstützend hinter die IsGeMa stellen und eine Demonstration organisieren.

Wir rufen alle Magdeburger und Magdeburgerinnen dazu auf, sich dieser Demonstration anzuschließen. Gegen islamfeindliche Hetze, Menschenhass und Ausgrenzung setzen wir unsere Solidarität.

Für ein solidarisches Miteinander! GEMEINSAM gegen MAGIDA!

Wir starten um 18 Uhr in der Weitlingstr. 1b vor dem Gemeindezentrum (Y19). Den Verlauf der Demonstration entnehmt ihr bitte der Aktionskarte.

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Aktuelle Infos für den 2. Februar – Gemeinsam gegen MAGIDA!

Gemeinsam gegen MAGIDA!

Mit dem Begriff MAGIDA wird eine fremdenfeindliche, auf antimuslimisch-rassistischen Vorurteilen aufbauende Bewegung mit Magdeburg-Bezug bezeichnet, die sich am Dresdner Vorbild PEGIDA (“Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes”) ausrichtet. Der Begriff MAGIDA steht für die Phrase: “Magdeburg gegen die Islamisierung des Abendlandes”. Für den 2. Februar ist ab 19 Uhr ein dritter MAGIDA-Aufmarsch angekündigt. Am 19. Januar ist es gelungen, MAGIDA zu blockieren. Am 26. Januar konnten nur vereinzelte Blockadeversuche beobachtet werden. Für den 2. Februar entscheidet ihr, ob MAGIDA laufen wird. Wir finden es nach wie vor richtig und wichtig, MAGIDA zu blockieren, sind dabei aber auf euer Interesse und euren Support angewiesen. Wir können euch nicht an die Hand nehmen und zu den Blockaden geleiten oder via Twitter Informationen heraus geben, die dann nur die Polizei interessieren und Menschen vor Ort in Gefahr bringen. Wer blockieren will, wird dies tun. Gründe gibt es genug, einer davon: MAGIDA ist eine fremdenfeindliche, nationalistische und antimoderne Bewegung, die sich selbst zum Sprachrohr der Massen erhebt und sich von mitlaufenden Neonazis nicht distanziert, sondern diese sogar als Ordnungskräfte nutzt. Der Umstand, dass bei MAGIDA auch Menschen mitlaufen, die sich selbst für besorgte Ottonormalbürger halten, widerspricht der politischen Einschätzung zu MAGIDA – als Ansammlung brutalisierter Kleinbürger und vom demokratischen Alltagsbetrieb enttäuschter Patrioten- nicht. Wir sind dafür, dass auch ihr dagegen seid.

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Screenshot aus der Kommentarleiste der MAGIDA


Wichtige Informationen zum 2. Februar 2015

Wir supporten eure Aktionen:  Nutzt die markierten Sammelpunkte, um euch sicher und unauffällig zu Aktionspunkten zu bewegen. Bewegt euch außerhalb dieser Demonstrationen in größeren Gruppen. Die bisher bekannten Kundgebungen/Sammelpunkte entnehmt ihr bitte der Aktionskarte.

Tipps und Hinweise

Die Polizei sperrt regelmäßig “nur” das direkte Umfeld des MAGIDA-Treffpunktes ab. Das betrifft den Übergang vom Alten Markt zum Platz Bei der Hauptwache, den Zugang von der Weitlingstraße auf die Julius-Bremer-Straße und später dann auch die Jakobstraße selbst. Die vermutete Route der MAGIDA bezieht sich auf die Strecke, die sie am 26. Januar gelaufen sind und entspricht dem Verlauf, der im Vorfeld bereits als einigermaßen sicher galt. Trotzdem wird die Polizei flexibel auf frühzeitig bekannte Hindernisse auf der Route mit Verlegung reagieren, also diese Route auch nicht weiträumig absperren, um flexibel reagieren zu können. Abgesperrt sein wird, wie bereits am 26. Januar, der Zugang vom Alten Markt zum Platz Bei der Hauptwache, also dem Treffpunkt der MAGIDA. Ebenfalls wird die Jakobstr. für den Durchgangsverkehr gesperrt sein. Ein Umlaufen des Rathauses auf der Südseite des Rathauses, endet vor Gittern. Guckt euch bitte die Aktionskarte im Vorfeld an und entdeckt eure Aktionsmöglichkeiten und nutzt sie.

  • Ermittlungsausschuss:
    0176 949 358 95
  • Aktionskarte:
    Aktionskarte für den 2 Februar - Gemeinsam gegen MAGIDA!

    Aktionskarte für den 2 Februar – Gemeinsam gegen MAGIDA!

     

  • Alle Kundgebungen auf einen Blick (nummeriert nach Beschriftung auf der Aktionskarte)

    Punkt 1 (U20)
    Veranstaltende: Regina

    Titel: Magida Wegbassen!
    Ort: Willy-Brandt-Platz
    Zeit: 16:30 Uhr, Start: 17:30

    Punkt 2 (AA16)
    Veranstaltende: Uni

    Titel: Demonstration für Weltoffenheit und Toleranz
    Ort: Uni, Mensavorplatz
    Zeit: 16:30 Uhr
    +++++
    Veranstaltende: CLOWN STATT BRAUN
    Titel: 02.02.2015 -Gemeinsam gegen MAGIDA
    Ort: Magdeburg
    Zeit: ab 16:30 Uhr

    Punkt 3 (Y19)
    Veranstaltende: BI Offene Heide

    Ort: Weitlingstr. 1 b
    Zeit: ab 18:00

    Punkt 4 (X20)
    Veranstaltende: blockmd, BgR

    Titel: #NoMAGIDA – Magdeburg stellt sich quer – Klappe, die Dritte!
    Ort: Magdeb
    Zeit: 18:00 – 22:00 Uhr

    Punkt 5 (W16)
    Veranstaltende: FASRA FHW

    Titel: FHW geschlossen DAGEGEN!
    Ort: Zschokkestr. 32
    Zeit: 16:30 Uhr

Aktuelle Infos für den 26. Januar – Gemeinsam gegen MAGIDA!

Wir haben am 19. Januar 2015 die Veranstaltung der MAGIDA blockiert. Gemeinsam mit vielen zivilgesellschaftlichen und antifaschistischen Aktiven konnte ein erster Aufmarsch der MAGIDA in Magdeburg verhindert werden. Mit dem Begriff MAGIDA wird eine fremdenfeindliche, auf antimuslimisch-rassistischen Vorurteile aufbauende Bewegung mit Magdeburg-Bezug bezeichnet, die sich am Dresdner Vorbild PEGIDA (“Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes”) ausrichtet. Der Begriff MAGIDA steht für die Phrase: “Magdeburg gegen die Islamisierung des Abendlandes”. Für den 26. Januar ist ab 19 Uhr ein zweiter MAGIDA-Aufmarsch angekündigt. Gleich mehrere einschlägig bekannte Neonazis waren als Kundgebungsteilnehmer und zum Teil als Ordner im Bereich des ersten MAGIDA-Aufzuges am 19. Januar anwesend.

Antifaschismus bedeutet konsequentes und offensives Vorgehen gegen neonazistische Politik und neofaschistische Gewalt. Organisiert antifaschistischen Selbstschutz. Unsere Solidarität muss praktisch werden.

Wichtige Informationen zum 26. Januar

Nutzt die markierten Sammelpunkte. Bewegt euch in größeren Gruppen und schließt euch den Kundgebungen an. Alle uns bekannte Kundgebungen entnehmt ihr bitte der Karte.

  • Info-Telefon:
    0176 549 516 77
  • Ermittlungsausschuss:
    0176 949 358 95
  • Aktionskarte

2015_01_26

Gemeinsam gegen MAGIDA! Antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

Wir haben am 19. Januar 2015 die Veranstaltung der MAGIDA blockiert und beobachtet. Gemeinsam mit vielen zivilgesellschaftlichen und antifaschistischen Aktiven konnte ein erster Aufmarsch der MAGIDA in Magdeburg verhindert werden. Mit dem Begriff MAGIDA wird eine fremdenfeindliche, auf antimuslimisch-rassistischen Vorurteile aufbauende Bewegung mit Magdeburg-Bezug bezeichnet, die sich am Dresdner Vorbild PEGIDA (“Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes”) ausrichtet. Der Begriff MAGIDA steht für die Phrase: “Magdeburg gegen die Islamisierung des Abendlandes”.

Gleich mehrere einschlägig bekannte Neonazis waren als Kundgebungsteilnehmer und zum Teil als Ordner im Bereich des MAGIDA-Aufzuges anwesend. Mit dabei Daniel Jänicke, Frank Hoffmann, Martin Schock, Carsten Alsleben, Jan Dornemann und viele andere mehr. Fast vollzählig anwesend war auch der Kreisverband der Partei “Die Rechte”. Seit Mitte 2014 existiert auch in Sachsen-Anhalt ein Kreisverband der von Christian Worch gegründeten und angeführten Neonazipartei “Die Rechte”. Sie ist ein Sammelbecken für – teilweise verbotene – Kameradschaften.

Bereits Ende Dezember tauchten in Magdeburg in der Nähe mehrerer Flüchtlingsunterkünfte rassistische Hetzschriften des Kreisverbandes “Die Rechte” auf. Auf den Flugblättern wird von einem angeblichen Anstieg der Kriminalität und vor einer “Missachtung deutscher Gesetze” in der Nähe solcher Einrichtungen gewarnt. Dabei werden, um die Bedrohungslage umzukehren, Kinder instrumentalisiert. Diese sind angeblich auf ihrem Schulweg gefährdet. Tatsächlich sind Flüchtlinge keine Gefahr für die Anwohner_innen und Kinder – sondern die Flüchtlinge selbst sind in Gefahr, täglich Opfer neonazistischer und rassistischer Gewaltverbrechen zu werden. Dass ein Mensch, der vor Not und Gewalt in das sozial schwache Sachsen-Anhalt flieht, tut dies nicht, um hier Verbrechen zu begehen. Eine solche Behauptung ist der Ausdruck rassistischer Vorurteile und um sich greifender Paranoia. Der Hass und die Hetze gegen Menschen, die sich auch im Rahmen der MAGIDA-Kundgebungen nachweisen lassen, sind real. Die jenigen, die Angst vor Flüchtlingen haben, protestieren Montags Seite an Seite mit zum Teil verurteilten Gewaltverbrechern gegen die Wahnidee der “Islamisierung”.

Der Hass auf alles Fremde, der sich in den Forderungen der MAGIDA ebenso finden lässt wie in den Äußerungen der Teilnehmenden an der Kundgebung am vergangenen Montag in Magdeburg, ist die logische Konsequenz aus dem Selbstbild als in ihrer Verehrung für Deutschland schwer enttäuschte Patrioten. Unerfüllte materielle und mentale Bedürfnisse und vereinfachende Denkangebote erlauben es, Sündenböcke zu suchen und zu finden, um sich nicht aus der Liebe zum deutschen Staat verabschieden zu müssen. Sondern wiederum Forderungen an eben jenen Staat zu stellen, der sie so bitter enttäuscht hat. Beim Appell an den Staatsapparat, der ja all das verursacht haben muss, wogegen MAGIDA demonstriert, zukünftig alle rechtlichen Mittel gegenüber “selbsternannten Haßpredigern” auszuschöpfen, wird es paradox.

Die Angst vor der “Islamisierung” Magdeburgs dient als Platzhalter für die als ungerecht empfundende eigene Notlage. Muslime und Flüchtlinge werden für das verantwortlich gemacht, was uns ohnehin bevorsteht: ein Auseinanderklaffen der Einkommensverhältnisse, staatliche Repression zur Eindämmung sozialer Unruhen, die Zuspitzung der Ausbeutungsverhältnisse und eine sich immer weiter ausdehnende soziale und politische Ausgrenzung der für den kapitalistischen Verwertungskreislauf “Überflüssigen”. Das Gefühl des Ausgegrenztsein wird mit Ausgrenzung jener beantwortet, die angeblich noch viel weniger dazu gehören sollen. Um diese Themen nicht sehen zu müssen, nicht darüber zu diskutieren und keines dieser Probleme zu lösen, übernehmen die Kundgebungsteilnehmenden gegen die “Islamisierung” Magdeburgs die politische Funktion eines Ablenkungsmanövers.

So hatte sich am Abend des 16. Januar eine Horde Nazis vor dem Flüchtlingsheim in Rothensee postiert, um rassistische Parolen zu rufen. Es wurde damit gedroht, das Heim anzuzünden. Am darauf folgenden Samstag kam es im Laufe des Tages zu Naziangriffen auf Antifas. Auch am Abend des 19. Januar wurde in mehreren Situationen am Rande der Kundgebung das Bedrohungspotenzial der Teilnehmenden offenkundig. Auf einschlägigen Facebookprofilen wird zu Übergriffen auf Antifas und Linke im Kontext der nächsten MAGIDA-Kundgebung und darüber hinaus aufgerufen. Aus einer Anmeldung der Route wird auf Widerpsruchsfreiheit geschlussfolgert. In Diskussionensgruppen werden Kritisierende für jede Form des Widerspruchs bedroht und beschimpft.

SelbstschutzEs werden öffentlich Namen und Adressen getauscht und Pläne der Übergriffe besprochen. Auf der MAGIDA-Seite heißt es: Ordner sollen während der Kundgebung den plangemäßen Ablauf sicher stellen. Es soll gegen Störungen auch von Außen konsequent vorgegangen werden. Die Drohung eines Ordners an die Teilnehmenden der Sitzblockaden am 19. Januar ist ernst zu nehmen: “Wenn die Bullen nicht hier wären, dann wärt ihr schon längst nicht mehr am Leben”.

MAGIDA zu blockieren ist ein bemerkenswerter Fortschritt für die Protestkultur in Magdeburg. Wir freuen uns über jede erfolgreiche Blockade. Allerdings gibt es auch eine Zeit vor und nach der Blockade. Genau dann ziehen frustierte und wütende Neonazis und Rassisten, meist in Kleingruppen, durch Magdeburgs Straßen, um ihrem Hass freien Lauf zu lassen. In solchen Situationen wird es ihrer Gesinnung entsprechend zur Gewalteskalation kommen. Das Bedrohungspotenzial, das im Rahmen solcher Kundgebungen noch verstärkt wird, ist ernst zu nehmen! MAGIDA ist in den politischen Forderungen eine auf Ausgrenzung ausgerichtete rechtspopulistische Bewegung. Die Teilnahme einschlägig bekannter Neonazis ist vorherseh- und mittlerweile auch nachweisbar und nicht zu leugnen. Ein Ausschluss von Neonazis von den Kundgebungen ist nicht zu erwarten. MAGIDA vertritt repressive, antimoderne Inhalte und ist eine antidemokratische Bewegung. Wir fordern bekannte Magdeburger und Magdeburgerinnen, Intellektuelle, Kunst- und Kulturschaffende, sowie alle Privatpersonen auf, sich gegen MAGIDA zu engagieren und öffentlich zu positionieren.

Wie bereits zum 19. Januar rufen wir als das Bündnis Magdeburg Nazifrei auch für den kommenden Montag, den 26. Januar, dazu auf, die Islamische Gemeinde Magdeburg zu schützen. Das Gemeindezentrum in der Weitlingstraße wird von der angemeldeten MAGIDA-Route eingeschlossen. Auch Flüchtlingsheime und Sammelunterkünfte sind potenzielle Angriffsziele neonazistischer Gewalt. Eine dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen ist absolut notwendig, um die Flüchtlinge vor Angriffen auf zentralisierte Unterbringung zu schützen.

Antifaschismus bedeutet konsequentes und offensives Vorgehen gegen neonazistische Politik und neofaschistische Gewalt. Organisiert antifaschistischen Selbstschutz. Unsere Solidarität muss praktisch werden.

Alle Aufnahmen sind am 19. Januar im Rahmen der MAGIDA-Kundgebung entstanden:

 

Carsten Alsleben

Martin Schock

Martin Schock

 

 

 

 

 

Jan Dornemann

Jan Dornemann

Frank Hoffmann

Frank Hoffmann

 

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MAGIDA grüßt

 

19. Januar – Gemeinsam gegen MAGIDA!

Für den 19. Januar 2015 ist in Magdeburgs Innenstadt eine sogenannte MAGIDA-Demonstration angemeldet. Mit dem Begriff MAGIDA wird eine fremdenfeindliche, auf antimuslimisch-rassistischen Vorurteile aufbauende Bewegung mit Magdeburg-Bezug bezeichnet, die sich am Dresdner Vorbild PEGIDA (“Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes”)ausrichtet. MAGIDA steht für die Phrase: “Magdeburg gegen die Islamisierung des Abendlandes”. Auch das Bündnis Magdeburg Nazifrei ruft zu Gegenprotesten auf.

Bereits im Vorfeld gab es mehrere Veranstaltungen und Aktionen, um zum Protest gegen MAGIDA zu mobilisieren.

  • Am 12.12.2014 fand ein Impulsreferat “Antimuslimischer Rassismus” mit Sebastian Friedrich statt.
  • Während einer Protestkundgebung auf dem Domplatz am 22.12.2014 wurde das folgende #NoMAGIDA! aufgenommen.
  • Am 16.01.2015 haben wir im Bereich der bisher bekannten MAGIDA-Route Flyer verteilt, die dazu auffordern, am Montag in der Zeit von 19 bis 20 Uhr auf der Straßensteite das Licht auszumachen, um MAGIDA im Dustern tappen zu lassen.
  • Unsere Facebook-Veranstaltung informiert über vergangene und aktuelle Ereignisse

Wichtige Informationen zum 19. Januar

Wir haben an der Ecke Jakobstr./Blaubeilstr. (auf der Karte Z 17) in der Zeit von 18 bis 21 Uhr eine Kundgebung angemeldet. Hier bekommt ihr aktuelle Infos, die Aktionskarten in der aktuellen Version. Weitere uns bekannte Kungebungen entnehmt ihr bitte der Karte.

  • Info-Telefon:
    0176 549 516 77
  • Ermittlungsausschuss:
    0176 949 358 95
  • Vorläufige Aktionskarte
    (Änderungen und Ergänzungen der Karte behalten wir uns vor)MAGIDA_01_2015_web